Pötrauer Praxis
Dörte Grimm
Telefon 04155 - 22 00
Termine nach Vereinbarung
Pötrauer Straße 7, 21514 Büchen
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Bobath - Therapie für Kinder

Dieses Konzept richtet sich an Kinder und Jugendliche mit angeborenen oder erworbenen Störungen des Zentralen Nervensystems, sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen oder orthopädischen Schädigungen.

Während der Therapie versucht der Therapeut mit gezielten Maßnahmen, die Eigenregulation des Kindes in Bezug auf Haltung und Bewegung zu unterstützen. Dabei ist das erklärte Ziel des Konzeptes das Kind zunächst in seinen Fähigkeiten zu erkennen und seine Kompetenzen zu entdecken.

Der Therapeut holt ihr Kind dort ob, wo es sich zu Zeit befindet und versucht die ihm dargebotenen Fähigkeiten und Kompetenzen ihres Kindes zu nutzen und diese gemeinsam mit ihrem Kind weiterzuentwickeln. Am Ende der Therapie soll eine größtmögliche Selbstständigkeit erreicht werden.

Wann macht die Verordnung von Bobath Therapie für ihr Kind Sinn:

  • Auffälliges Bewegungsmuster
    Ihr Kind leidet unter Bewegungsarmut und bewegt sich kaum oder es bevorzugt eine Körperhälfte?

  • Auffällige Körperhaltungen
    Asymmetrische Körperhaltungen wie Überstreckung des Nacken und des Rumpfes. Ihr Kind lehnt bestimmte Lagen ab, wie zum Beispiel die Seitenlage oder Bauchlage

  • Entwicklungsverzögerung
    Ihr Kind leidet unter Bewegungsstörung, es hat zum Beispiel Probleme zu krabbeln oder zu sitzen

  • Muskelspannungsstörung
    Ihr Kind hat einen sogenannten Hypertonus? Das bedeutet ihr Kind leidet unter einen zu hohen Muskeltonus. Die Spannung der Muskultur kann durch die Behandlung positiv verändert werden und ihr Kind ist dadurch in der Lage, sich besser zu bewegen. Dieses trägt zur Förderung der Entwicklung ihres Kindes bei.
    Oder hat ihr Kind einen Hypotonus? In diesem Fall hat ihr Kind zu wenig Muskelspannung im Körper und hat daher Probleme im Alltag. Durch eine gezielte Therapie kann der Muskeltonus aufgebaut werden und die Bewegungsabläufe ihres Kindes werden positiv beeinflusst.

    Ein Indiz für einen Hypotonus kann sein, dass ihr Kind auf Zehenspitzen läuft.

  • Fußfehlstellung
    Ihr Kind hat Senk-, Spreiz- oder Spitzfüße? Auch dieses sollte schon im Kindesalter behandelt werden. Durch eine Nichtbehandlung der Fußfehlstellung kommt es zu Statik Veränderungen im Körper, die sich negativ auf den Rücken ihres Kindes auswirken.

  • Wirbelsäulenverkrümmung
    Wirbelsäulenverkrümmungen sollten frühzeitig behandelt werden, denn ist ihr Kind erst einmal ausgewachsen dann ist es zu spät. Je früher desto besser, damit sich die Verkrümmungen der Wirbelsäule nicht festsetzen.
    Solange ihr Kind sich noch im Wachstum befindet, können Fehlstellungen noch behandelt und verändert werden.

  • Schiefhals
    Das sogenannte KISS- Syndrom kommt häufig im Säuglingsalter (direkt nach der Geburt, da dieses schon im Mutterleib vorhanden ist oder die Blockade während des Geburtsvorganges eintritt) vor. Es ist eine Blockade der oberen Halswirbel, den Kopfgelenken. Ihr Kind schläft häufig sehr unruhig, schreit sehr viel, hat Probleme den Kopf zu drehen. Dieses sind nur einige Symptome des KISS Syndroms. Die Erfolge der Behandlung ihres Kindes bemerken sie sehr schnell. Ihr Kind wird ruhiger, schreit deutlich weniger und schläft länger und ruhiger.

  • Gleichgewicht- und Koordinationsstörung
    Ihr Kind hat zum Beispiel Probleme zu balancieren oder auf einem Bein zu stehen oder leidet unter Koordinationsstörung, dann sind sie auch mit diesem Problem bei uns genau richtig. Durch gezieltes Training in der Physiotherapie werden die Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen ihres Kindes behandelt.

  • Frühgeburten und Mehrlingsgeburten
    Kinder die zu früh geboren sind, leiden häufig unter einer Entwicklungsverzögerung und brauchen häufig einen „ Anschubser“ zur normalen Entwicklung. Dieses Problem haben auch Mehrlingsgeburten, da ihre Bewegung im Mutterleib eingeschränkt ist und häufig kommen diese Kinder zu früh auf die Welt und brauchen dann wie die Frühgeborene einen 'Anschubser' für ihre Entwicklung.