Pötrauer Praxis
Dörte Grimm
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Beckenbodengymnastik

Der Beckenboden besteht aus mehreren Muskelschichten. Durch diese Muskulatur werden die inneren Organe des Bauchraumes gehalten. Eine Schwäche des Beckenbodens kann zu einer Absenkung der Organe führen und somit zu einer Harninkontinenz (in seltenen Fällen auch zu einer Stuhlinkontinenz). Durch gezielte Übungen wird das isolierte Anspannen des Beckenbodens erlernt und die Muskulatur wird gestärkt.

Harn- und Stuhlinkontinenzen sind nicht nur ein Problem für Frauen. Männer haben seltener Inkontinenzprobleme aufgrund der unterschiedlichen Anatomie des Beckens bei Männern und Frauen. Durch Operation oder Vergrößerung der Prostata kann es zur Harninkontinenz kommen. Beckenbodentherapie wird häufig verordnet nach:

  • Geburten
  • Blasensenkungen
  • Gebärmuttersenkungen
  • Prostata Operationen verordnet

Aber auch länger anhaltende Rückenschmerzen ohne erklärliche Ursache können durch eine Schwäche des Beckenbodens hervorgerufen werden.
Von einer Beckenbodenschwäche spricht der Fachmann, wenn beim Laufen, Niesen oder Husten unkontrolliert Harn abgeht oder der Urin ohne erklärbaren Grund nicht mehr gehalten werden kann.

Behandlung:
Der Patient muss in der Therapie lernen seinen Beckenboden wahrzunehmen. Dieses ist zu Beginn sehr schwierig und bedarf Zeit, weil es sich um Muskelschichten handelt, die sich nur im inneren unseres Körpers befinden. Durch ein gezieltes und regelmäßiges Training wird der Beckenboden gestrafft und trainiert. Dadurch verringert sich die Inkontinenz deutlich.